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Seefracht – Containertransporte weltweit, organisiert über Partner

Seefracht ist der wirtschaftlichste Weg für große Warenmengen über weite Distanzen. EU Sped organisiert Containertransporte (FCL und LCL) über geprüfte See-Spediteure und Reedereien – und übernimmt den Container-Vor- und Nachlauf per LKW als Direktfahrt zwischen Ihrem Standort und Seehäfen wie Hamburg, Bremerhaven, Rotterdam oder Antwerpen.

Beladenes Containerschiff auf See

Seefracht bezeichnet den Gütertransport über See, ganz überwiegend in standardisierten Containern – der größte Teil des Welthandels nach Volumen reist auf diesem Weg. EU Sped betreibt keine eigenen Schiffe: Wir organisieren Ihre Seefracht als Spedition über geprüfte Partner – Reedereien und See-Spediteure – und bringen unsere eigene Stärke dort ein, wo die Kette am häufigsten hakt: beim Container-Vor- und Nachlauf per LKW. Ihr Container wird als Direktfahrt pünktlich zum Verladeterminal gestellt und im Import zügig vom Hafen zu Ihnen gefahren.

FCL oder LCL: welches Modell passt

Bei FCL (Full Container Load) buchen Sie einen eigenen Container – sinnvoll ab etwa 12–15 Kubikmetern Ladung oder wenn die Ware nicht mit fremden Sendungen gemischt werden soll. Bei LCL (Less than Container Load) teilt sich Ihre Sendung einen Sammelcontainer mit anderen; abgerechnet wird nach Volumen oder Gewicht, möglich ab einer Palette. LCL ist bei kleinen Mengen günstiger, dauert aber durch Konsolidierung und Dekonsolidierung einige Tage länger, und die Ware wird mehrfach umgeschlagen – seemäßige, stapelfähige Verpackung ist hier besonders wichtig. Wir rechnen beide Varianten für Ihre Sendung gegeneinander.

Unser Leistungsumfang

  • Buchung und Fahrplanberatung über Partner-Reedereien ab den Nordsee-Häfen (Hamburg, Bremerhaven, Rotterdam, Antwerpen) und Mittelmeer-Häfen.
  • Container-Trucking: Gestellung, Beladung bei Ihnen und pünktliche Rückgabe am Terminal als LKW-Direktfahrt – mehr dazu unter Container versenden.
  • Export- und Importzollabwicklung in Zusammenarbeit mit erfahrenen Zollagenten (EORI, Ausfuhranmeldung, Einfuhrverzollung).
  • Beratung zu Incoterms, Konnossement (Bill of Lading) und seemäßiger Verpackung.
  • Laufzeitplanung inklusive Vor- und Nachlauf sowie Hafenumschlag.

Laufzeiten realistisch planen

Seefracht ist planbar, aber nicht schnell: Fernost–Nordeuropa liegt je nach Fahrplan und Routenlage typischerweise bei 30–45 Tagen Hafen–Hafen, die US-Ostküste bei etwa 10–15 Tagen. Hinzu kommen Vor- und Nachlauf, Hafenumschlag und Zollabfertigung – als Faustregel eine bis zwei Wochen zusätzlich, Haus zu Haus. Buchen Sie deshalb früh: Zwei bis vier Wochen Vorlauf vor dem gewünschten Verschiffungstermin sind ein guter Richtwert, in Peak-Saisons mehr. Für den Fall, dass es unterwegs doch eilig wird, lassen sich Teilmengen per Luftfracht oder LKW nachziehen.

Der unterschätzte Faktor: Vor- und Nachlauf

Standgelder sind ein häufiger Kostentreiber in der Seefracht: Wird ein Container zu spät gestellt oder nach der Ankunft nicht rechtzeitig abgeholt und zurückgegeben, fallen Demurrage- und Detention-Gebühren an. Genau hier zahlt sich unsere Direktfahrt-Kompetenz aus – pünktliche Gestellung zum Ladetermin, zügige Abholung nach Freistellung und die Rückgabe innerhalb der Freitage. Auch mehrere Container eines Projekts takten wir so, dass Ihre Rampe nicht überlastet wird und die Freitage der Reederei eingehalten werden.

Wann Seefracht die richtige Wahl ist – und wann nicht

Seefracht spielt ihre Stärke bei großen Mengen ohne engen Termindruck aus: Maschinen, Rohstoffe, Handelsware, Projektladungen in Übersee. Ihre Grenzen liegen bei der Zeit – wer eine Sendung in Tagen statt Wochen benötigt, ist bei der Luftfracht besser aufgehoben, und innerhalb Kontinentaleuropas ist die LKW-Direktfahrt fast immer die schnellere und einfachere Lösung. Auch für europäische Inselziele wie Irland, Malta oder Zypern kombinieren wir Fähre beziehungsweise Short-Sea-Verkehre mit dem LKW-Vor- und Nachlauf zu einer durchgehenden Kette. Wir beraten offen, welcher Verkehrsträger zu Menge, Termin und Budget passt – auch wenn die Antwort einmal nicht Seefracht lautet.

Zoll und Dokumente

Seefracht ist fast immer Drittlandverkehr: Erforderlich sind unter anderem Handelsrechnung, Packliste, EORI-Nummer sowie Ausfuhr- beziehungsweise Einfuhranmeldung; das Konnossement stellt die Reederei aus. Unsere Partner übernehmen die Abwicklung, wir koordinieren die Unterlagen mit Ihnen. Für ein konkretes Angebot genügen Warenbeschreibung, Menge, Abhol- und Zielort – senden Sie uns Ihre Anfrage.

Gängige Containertypen und Kapazitäten (Richtwerte)
ContainertypVolumen ca.Euro-PalettenZuladung ca. (straßenkonform)
20-Fuß-Standard (20'DC)33 m³11bis ca. 21 t
40-Fuß-Standard (40'DC)67 m³25bis ca. 24 t
40-Fuß-High-Cube (40'HC)76 m³25bis ca. 24 t
LCL (Sammelcontainer)nach Bedarfab 1 Paletteanteilig nach Gewicht/Volumen

Häufige Fragen: Seefracht

Hat EU Sped eigene Schiffe oder Container?

Nein. EU Sped organisiert Seefracht als Spedition über geprüfte Reedereien und See-Spediteure. Unsere eigene Kompetenz liegt im Container-Vor- und Nachlauf per LKW-Direktfahrt und in der Gesamtkoordination.

Was ist der Unterschied zwischen FCL und LCL?

FCL bedeutet einen eigenen Container exklusiv für Ihre Ware, LCL einen Anteil an einem Sammelcontainer ab einer Palette. FCL lohnt sich meist ab etwa 12–15 m³; LCL ist bei Kleinmengen günstiger, dauert aber etwas länger.

Wie lange dauert Seefracht von China nach Deutschland?

Hafen–Hafen typischerweise 30–45 Tage, je nach Fahrplan und Routenlage. Haus zu Haus kommen Vor- und Nachlauf, Hafenumschlag und Zollabfertigung hinzu – rechnen Sie insgesamt mit etwa 5–7 Wochen.

Was sind Demurrage und Detention?

Standgelder der Reederei: Demurrage fällt an, wenn der Container zu lange im Hafen steht, Detention, wenn er nach der Abholung zu spät zurückgegeben wird. Ein pünktlich getakteter LKW-Vor- und Nachlauf vermeidet beides.

Übernimmt EU Sped die Zollabwicklung?

Ja, in Zusammenarbeit mit erfahrenen Zollagenten: Ausfuhranmeldung, Einfuhrverzollung und Dokumentenprüfung werden über unsere Partner abgewickelt; wir koordinieren die Unterlagen mit Ihnen.

Ab welcher Menge lohnt sich Seefracht?

LCL ist bereits ab einer Palette möglich, wenn der Termin es zulässt. Bei sehr kleinen, eiligen Sendungen sind Luftfracht oder – innerhalb Europas – die LKW-Direktfahrt meist die bessere Wahl; wir vergleichen die Optionen für Sie.

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