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Container versenden – Express-Direktfahrt zum Festpreis

EU Sped organisiert den Straßentransport von Containern: 20-, 40- und 45-Fuß-Boxen auf Container-Chassis – als Hafen-Vor- oder Nachlauf ab Hamburg, Bremerhaven und weiteren Terminals oder als Direktfahrt zwischen Depots und Werken, zum Festpreis.

Gestapelte bunte Seefracht-Container

Containertransport auf der Straße – das Trucking – verbindet Seehafen, Depot und Empfänger: der Nachlauf eines Importcontainers vom Terminal zum Entladeort, der Vorlauf einer Exportbox zum Schiff oder die Umfuhr zwischen Depots und Werken. EU Sped disponiert dafür Zugmaschinen mit passenden Container-Chassis und kümmert sich um die Abläufe, die beim Container über Erfolg und Standgeld entscheiden: Referenzen, Zeitfenster und Rückgabefristen.

Was wir für die Disposition benötigen

  • Containernummer und -typ (20'/40'/40'HC/45', Reefer, Open Top)
  • Freistellreferenz bzw. Abholreferenz des Terminals oder Depots
  • Brutto-Gewicht der Box – straßenseitig zählt das zulässige Gesamtgewicht des Zuges
  • Entlade-/Beladestelle mit Zeitfenster und Rampen-/Bodenverhältnissen
  • Rückgabe-Depot und Fristen (Demurrage/Detention im Blick behalten)

Praxiswissen Gewicht: die häufigste Fehlplanung

Ein 40-Fuß-Container darf seeseitig deutlich schwerer beladen sein, als die Straße erlaubt: In Deutschland gilt für den Sattelzug regulär 40 t zulässiges Gesamtgewicht, im Vor- und Nachlauf des Kombinierten Verkehrs 44 t. Nach Abzug von Zugmaschine, Chassis und Eigengewicht der Box bleiben real rund 25–27 t Zuladung. Wer schwerer packt, riskiert Bußgelder und Umladekosten. Wir prüfen das Bruttogewicht vor der Disposition – und sagen ehrlich, wenn eine Box straßenseitig zu schwer ist.

Beladen fahren oder Container als Ladung?

Zwei Fälle sind zu unterscheiden: Der beladene Boxtransport auf dem Chassis ist der Normalfall im Hafenverkehr. Daneben transportieren wir leere oder gebrauchte Container als reine Ladung – etwa verkaufte Lagercontainer – auf Plateau- oder Tiefladefahrzeugen; ohne Kran an der Entladestelle ist dann ein Seitenlader oder Mobilkran nötig, den wir mitorganisieren. Für Sendungen, die keinen ganzen Container füllen, ist statt des Truckings oft eine klassische Komplettladung oder Teilladung im Planen-Sattelzug wirtschaftlicher – wir rechnen beide Varianten auf Wunsch gegen.

Hafenlogistik ohne Reibungsverluste

An den Terminals in Hamburg, Bremerhaven, Rotterdam oder Antwerpen zählen Slots und Papiere: Trucker-Anmeldung, Freistellung, gültige Referenzen. Die eingesetzten Frachtführer sind auf diese Abläufe eingespielt; die Disposition überwacht Freistell- und Rückgabefristen, damit keine Demurrage- oder Detention-Kosten auflaufen. Innerhalb des EU-Binnenmarkts fallen für die Straßenbeförderung keine Zollformalitäten an; bei Importboxen aus Drittländern muss die zollrechtliche Freistellung vor Abholung vorliegen. Den Anschluss an die Seefracht selbst beschreibt unsere Seite Seefracht.

Sie erhalten vorab einen Festpreis inklusive Maut; Wartezeiten-Regelungen werden transparent vereinbart. Haftung nach CMR, höhere Deckung auf Anfrage.

Gängige Containertypen im Straßentransport
TypInnenmaße (ca.)Praxishinweis Straße
20' Standard5,90 × 2,35 × 2,39 mKompakt, hohe Punktlast – Zuladung durch zGG des Zuges begrenzt
40' Standard12,03 × 2,35 × 2,39 mKlassiker für Volumenladung
40' High Cube12,03 × 2,35 × 2,69 mGesamthöhe beachten – ggf. Brückenhöhen auf der Route prüfen
45' High Cube13,55 × 2,35 × 2,69 mLänge erfordert passendes Chassis
Reeferje nach TypStromversorgung/Genset für Kühlung während des Vorlaufs klären

Häufige Fragen: Container versenden

Wie viel Gewicht darf in einen Container für den Straßentransport?

Maßgeblich ist das zulässige Gesamtgewicht des Zuges: regulär 40 t, im Kombinierten Verkehr 44 t. Real bleiben je nach Equipment rund 25–27 t Zuladung – seeseitige Maximalgewichte der Box sind straßenseitig oft nicht ausschöpfbar.

Was ist eine Freistellreferenz und warum ist sie wichtig?

Die Referenz berechtigt zur Abholung der Box am Terminal oder Depot. Ohne gültige Freistellung fährt der LKW umsonst – deshalb prüfen wir Referenzen und Slots vor der Disposition.

Können Sie Kühlcontainer (Reefer) im Vorlauf fahren?

Ja. Zu klären ist die Stromversorgung während der Fahrt (Genset oder kurze, geplante Stromlos-Zeit je nach Ware und Temperaturfenster) – das stimmen wir vor Auftragserteilung mit Ihnen ab.

Transportieren Sie auch leere oder verkaufte Container ohne Chassis-Übergabe?

Ja, als Ladung auf Plateau- oder Tieflader. Für das Abladen ohne Rampe organisieren wir Seitenlader oder Mobilkran – bitte die Verhältnisse an der Entladestelle vorab angeben.

Was kostet ein Containertransport vom Hafen ins Binnenland?

Maßgeblich sind Distanz, Containertyp, Gewicht, Terminal-Slots und eventuelle Wartezeiten. Sie erhalten vorab einen Festpreis inklusive Maut; Stand- und Wartezeitregelungen werden transparent ausgewiesen.

Wer trägt das Risiko von Demurrage und Detention?

Diese Fristen laufen zwischen Ihnen und der Reederei. Wir minimieren das Risiko operativ: Fristen-Monitoring, rechtzeitige Slots und schnelle Rückführung der Leerbox ans Depot.

Container versenden anfragen

Kontaktieren Sie unsere Disposition – Festpreis-Angebot in wenigen Stunden, 24/7 erreichbar.