Die Komplettladung ist die klarste Form des Straßentransports: ein Fahrzeug, eine Sendung, eine Relation. Weil weder zugeladen noch umgeschlagen wird, ist FTL zugleich die schnellste und schonendste Art, größere Warenmengen durch Europa zu bewegen – und ab einer gewissen Sendungsgröße auch die günstigste je Palette. EU Sped organisiert Komplettladungen über ein geprüftes Frachtführernetz in der gesamten EU, mit Abholung in ganz Deutschland und Europa.
Leistungsumfang
- Sattelzüge mit Plane (Standard, 13,6 m / 33 Paletten / ca. 24 t), Koffer oder Kühlaufbau
- Kleinere Komplettladungen mit 7,5-Tonner oder 12-Tonner, wenn kein Sattelzug nötig ist
- Jumbo- und Mega-Trailer für voluminöse, leichte Ware (bis ca. 100 m³)
- Einzelfahrten und wiederkehrende Relationen (Regelverkehre) zum vereinbarten Festpreis
- Express-FTL mit 2-Fahrer-Besatzung: rund 1.200–1.400 km in 24 Stunden
- Statusmeldungen, Ablieferbeleg, 24/7-Disposition
Ablauf
Sie nennen Palettenzahl bzw. Lademeter, Gewicht, Ladestellen und Wunschtermin. Wir kalkulieren den Festpreis für die Relation und nennen die realistische Transitzeit – zur Orientierung ab Berlin: Paris in etwa 14–16 Fahrstunden, Mailand über Nacht mit Fahrerwechsel, Warschau am selben Tag. Nach Freigabe stellt der Frachtführer das Fahrzeug zum vereinbarten Ladetermin, die Ware fährt ohne Zwischenstopp zum Empfänger.
FTL, LTL oder Sammelgut – was rechnet sich?
Die Tabelle oben zeigt die Logik: Unter etwa 6 Paletten ist Sammelgut meist am günstigsten, dazwischen liegt die Teilladung, ab rund 15 Paletten oder wenn Laufzeit und Warenschutz zählen, gewinnt die Komplettladung. Wichtig: FTL lohnt sich auch unterhalb der Vollauslastung, wenn Termintreue entscheidend ist – Sie bezahlen das Fahrzeug, nicht die Palette, und bekommen dafür volle Kontrolle über den Zeitplan. Für kleinere Mengen mit Zeitdruck ist das Sammelgut dagegen selten die richtige Antwort.
Typische Einsatzszenarien
- Werksversorgung und Distribution zwischen Produktion, Lager und Handel
- Projektbezogene Großmengen: Messebau, Anlagenumzüge, Saisonware
- Empfindliche Ware, die keinen Umschlag verträgt – Glas, Elektronik, lackierte Teile
- Exklusivtransporte aus Compliance-Gründen (keine Beiladung fremder Ware)
Praxistipps für die Verladung
Eine gute FTL-Abwicklung beginnt an der Rampe: Halten Sie das vereinbarte Ladezeitfenster frei, legen Sie Lieferschein und Ladeliste bereit und stellen Sie die Ware verladefertig palettiert bereit – so ist ein Sattelzug in 30–60 Minuten beladen. Bei kippempfindlicher oder schwerer Ware lohnt der Hinweis in der Anfrage, damit ein Auflieger mit verstärktem Aufbau nach Code XL und ausreichend Zurrmitteln disponiert wird; die Ladungssicherung selbst übernimmt der Fahrer nach den einschlägigen Normen. Und: Lademeter ehrlich angeben – eine Palette Überhang, die nicht gemeldet war, kann an der Rampe zum echten Problem werden.
Was eine Komplettladung auf Ihrer Relation kostet und welche Faktoren den Preis treiben, lesen Sie auf der Seite Transportkosten – oder Sie fordern direkt ein Festpreis-Angebot an; die Disposition antwortet auch außerhalb der Bürozeiten.