Wenn eine Sendung zu groß oder zu dringend für den Paketdienst ist, aber keinen LKW braucht, ist der Direktkurier die wirtschaftlichste Lösung: Ein Fahrzeug wird exklusiv disponiert, fährt ohne Hub und ohne Umladung zum Empfänger und übergibt persönlich gegen Quittung. EU Sped organisiert Kuriertransporte über Frachtführer mit Kurierfahrzeugen in ganz Deutschland und Europa – rund um die Uhr, auch am Wochenende.
Leistungsumfang
- Direktfahrten mit PKW, Kastenwagen und Sprinter – exklusiv für Ihre Sendung
- Abholung häufig innerhalb von 1–3 Stunden, deutschland- und EU-weit
- Same-Day-Zustellung bis etwa 600 km, Übernachtfahrten für den Folgemorgen
- Persönliche Übergabe mit Ablieferbeleg, auf Wunsch an benannte Personen
- Handling-Unterstützung durch den Fahrer bei kurierüblichen Gewichten
- Festpreis vor Auftragserteilung – auch nachts und feiertags ohne Überraschungen
Ablauf
Sie melden Maße, Gewicht, Abhol- und Zieladresse sowie die Deadline. Wir nennen in kurzer Zeit einen Festpreis und die realistische Ankunftszeit, disponieren das nächstgelegene geeignete Fahrzeug und melden Abholung und Zustellung zurück. Ein praktischer Vorteil des Kurierfahrzeugs: Transporter bis 3,5 t unterliegen nicht dem Sonn- und Feiertagsfahrverbot für LKW – Kurierfahrten laufen daher auch dann, wenn schwere Fahrzeuge stehen müssen.
Abgrenzung: Kurier, Paketdienst oder LKW-Direktfahrt?
Der Paketdienst ist günstig, aber an Netzlaufzeiten, Gewichtsgrenzen (meist bis ca. 30 kg) und Sortieranlagen gebunden – für eilige, empfindliche oder palettierte Ware ungeeignet. Die Express-Direktfahrt mit LKW ist die richtige Wahl ab etwa 5 Paletten oder über 1,2 t. Dazwischen liegt das Feld des Kuriertransports: bis Sprintergröße ist er schneller verfügbar, wendiger und günstiger als ein LKW – bei identischem Direktfahrt-Prinzip. Einen Überblick über die gesamte Leistungsfamilie gibt die Seite Express & Kurier.
Typische Einsatzszenarien
- Maschinenersatzteile zur Vermeidung von Produktionsstillstand
- Eilige Dokumente, Datenträger, Ausschreibungsunterlagen mit Frist
- Medizinische Güter, Laborproben und Praxisbedarf zwischen Standorten
- Messematerial und Werbemittel, die es nicht in die Hauptlieferung geschafft haben
- Erstbemusterungen und Prototypen mit vertraulicher Behandlung
- Retouren- und Austauschgeräte im Servicegeschäft, etwa defekte gegen funktionierende Einheiten
Praxisbeispiel: Ersatzteil-Kurier Berlin–Frankfurt
Anruf um 09:30 Uhr: Eine Verpackungslinie in Frankfurt steht, das Ersatzteil liegt beim Hersteller in Berlin – 40 kg, eine halbe Palette. Um 11:00 Uhr lädt ein Kastenwagen in Berlin-Spandau, gegen 17:30 Uhr wird an der Werkspforte in Frankfurt übergeben, der Instandhalter montiert noch am Abend. Die Rechnung dahinter ist einfach: Jede Stunde Stillstand kostet ein Vielfaches der Kurierfahrt. Für Fälle wie diesen lohnt es sich, Sendungsdaten und Ansprechpartner schon mit der ersten Anfrage vollständig zu übermitteln – dann vergehen zwischen Anruf und Abholung oft weniger als zwei Stunden.
Fragen Sie Ihren Direktkurier einfach über die Kontaktseite an – die Disposition antwortet auch außerhalb der Bürozeiten.