Zum Inhalt springen

LKW-Transport – FTL, LTL und Direktfahrten europaweit

EU Sped organisiert LKW-Transporte in ganz Europa: vom Sprinter bis zum Sattelzug, als Komplettladung (FTL) oder Teilladung (LTL), bevorzugt als Direktfahrt ohne Umladung – mit Festpreis vorab und ohne Zollformalitäten im EU-Binnenmarkt.

Palettierte Ware im Lager

Der LKW ist das Rückgrat des europäischen Güterverkehrs – kein anderer Verkehrsträger stellt von Rampe zu Rampe zu, ohne umzuschlagen. EU Sped plant LKW-Transporte als Spedition mit geprüftem Frachtführernetz: Wir wählen Fahrzeugklasse und Ladungsart passend zur Sendung, kalkulieren einen Festpreis und steuern die Fahrt bis zum Ablieferbeleg. Der Schwerpunkt liegt auf Direktfahrten – exklusiv disponierte Fahrzeuge ohne Umweg über Umschlag-Hubs.

Leistungsumfang

  • Komplettladungen (FTL) bis 24 t / 33 Paletten im Sattelzug
  • Teilladungen (LTL) mit wenigen, geplanten Ladestellen statt Hub-Netz
  • Express-Direktfahrten vom Sprinter bis zum Sattelzug, Same-Day und über Nacht
  • Aufbauten nach Bedarf: Plane (Code XL verbreitet), Koffer, Kühler, Hebebühne, Mitnahmestapler
  • 2-Fahrer-Besatzung für Non-Stop-Verkehre über lange Distanzen
  • Regelverkehre mit festem Fahrplan und Festpreis je Relation

Ablauf

Sie nennen Palettenzahl oder Lademeter, Gewicht, Ladestellen und Termin. Wir bestimmen die wirtschaftlichste Fahrzeugklasse – ein halbleerer Sattelzug ist selten die beste Antwort – und legen ein Festpreis-Angebot vor. Nach Freigabe disponieren wir den Frachtführer, Sie erhalten Statusmeldungen von der Beladung bis zur Zustellung. Innerhalb des EU-Binnenmarkts gibt es keine Zollformalitäten; Lenk- und Ruhezeiten sowie LKW-Fahrverbote an Sonn- und Feiertagen fließen in die Laufzeitplanung ein.

FTL, LTL oder Direktfahrt – eine kurze Einordnung

Die Komplettladung ist die schnellste und je Palette günstigste Lösung für große Sendungen. Die Teilladung teilt sich den Laderaum mit wenigen anderen Sendungen auf derselben Route – günstiger als FTL, aber mit Zwischenstopps. Sammelgut über Hub-Netze ist bei Kleinmengen preislich unschlagbar, dafür langsamer und mit Umschlagrisiko. Für zeitkritische Sendungen jeder Größe bleibt die Express-Direktfahrt das Mittel der Wahl. Einen Gesamtüberblick über den Straßengüterverkehr gibt die Seite Landfracht.

Typische Einsatzszenarien

  • Werks- und Handelsversorgung im nationalen und EU-Fernverkehr
  • Projektbezogene Transporte: Messe, Umzug von Produktionslinien, Saisonspitzen
  • Zeitkritische Industrie-Sendungen als Express-Direktfahrt
  • Volumenware in Jumbo- und Mega-Trailern (bis ca. 3 m Innenhöhe)

Lademeter, Stellplätze, Gewichte – die wichtigsten Rechengrößen

Wer LKW-Transporte anfragt, spart Zeit mit drei Kennzahlen. Erstens Lademeter (ldm): die belegte Länge der Ladefläche – eine Europalette quer entspricht 0,4 ldm, längs gestaut belegen zwei Paletten nebeneinander 1,2 m Ladelänge. Zweitens Stellplätze: Der Standard-Auflieger bietet 33 Europaletten-Stellplätze auf 13,6 m; ob doppelstöckig gestaut werden kann, hängt von Ware und Aufbau ab. Drittens Gewichte: In den meisten EU-Ländern gilt für Sattelzüge ein zulässiges Gesamtgewicht von 40 t, woraus je nach Fahrzeug rund 24 t Nutzlast resultieren. Mit diesen Angaben plus Ladestellen und Termin ist ein Angebot in kurzer Zeit kalkuliert.

Was ein LKW-Transport kostet

Preisbestimmend sind Distanz, Fahrzeugklasse, Ladungsart, Termindruck sowie Maut und Kraftstoff – deshalb kalkulieren wir jede Relation individuell und nennen vorab einen Festpreis ohne Nachforderungen. Für wiederkehrende Strecken lohnt die Anfrage als Regelverkehr: feste Konditionen, eingespielte Abläufe, gesicherte Kapazität.

LKW-Klassen und ihre Kapazitäten
FahrzeugtypNutzlastPalettenstellplätzeTypischer Einsatz
Sprinter (lang)bis ca. 1,2 t4–5Eilige Kleinsendungen, Kurierdirektfahrt
7,5-Tonnerca. 2,5–3 t10–15Regionale Verteilung, mittlere Sendungen
12-Tonnerca. 5–6 t16–18Schwerere Teilladungen
Sattelzug (13,6 m)ca. 24 t33Komplettladungen, Fernverkehr
Jumbo-/Mega-Trailerca. 22–24 tbis 100 m³ VolumenLeichte, voluminöse Ware
Gliederzug (Jumbo)ca. 22–24 t36–38Volumen mit zwei Ladeebenen-Option

Häufige Fragen: LKW-Transport

Welche LKW-Größe braucht meine Sendung?

Als Faustregel: bis 5 Paletten Sprinter, bis 15 Paletten 7,5- oder 12-Tonner, darüber Sattelzug. Entscheidend sind neben Palettenzahl auch Gewicht, Ladehöhe und die Frage, ob Hebebühne oder Stapler an den Ladestellen verfügbar sind – wir beraten bei der Auswahl.

Was bedeutet FTL und LTL?

FTL (Full Truck Load) ist die Komplettladung: ein LKW exklusiv für eine Sendung. LTL (Less than Truck Load) ist die Teilladung: mehrere größere Sendungen teilen sich planvoll ein Fahrzeug auf einer Route – ohne Hub-Umschlag wie im Sammelgut.

Wie lange dauert ein LKW-Transport durch Europa?

Mit einem Fahrer sind rund 600 km pro Tag realistisch (9 h Lenkzeit), mit 2-Fahrer-Besatzung non-stop etwa 1.200–1.400 km in 24 Stunden. Im EU-Binnenmarkt kommen keine Zollwartezeiten hinzu; Sonn- und Feiertagsfahrverbote planen wir ein.

Hat EU Sped eine eigene Flotte?

EU Sped arbeitet als Spedition mit einem geprüften Netz von Frachtführern in ganz Europa. Das verschafft Ihnen Zugriff auf jede Fahrzeugklasse und freie Kapazität in der richtigen Region – ohne Umwege, mit einem Ansprechpartner und einem Festpreis.

Sind Maut und Diesel im Preis enthalten?

Ja. Das Festpreis-Angebot enthält Maut, Kraftstoff und übliche Standzeiten – nachträgliche Zuschläge gibt es nur, wenn sich die Sendungsdaten ändern. Genau das unterscheidet das Festpreis-Modell von offenen Tagespreis-Kalkulationen.

Übernehmen Sie auch die Ladungssicherung?

Die Sicherung auf dem Fahrzeug ist Sache des Fahrers bzw. Frachtführers und erfolgt mit Gurten, Sperrbalken und rutschhemmenden Matten nach den einschlägigen Normen. Transportgerechte Verpackung und Palettierung liegen beim Versender – bei Sonderfällen beraten wir vorab.

LKW-Transport anfragen

Kontaktieren Sie unsere Disposition – Festpreis-Angebot in wenigen Stunden, 24/7 erreichbar.