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Teilladung (LTL) – Laderaum teilen, direkt fahren, Kosten senken

Bei der Teilladung (LTL, Less than Truck Load) belegt Ihre Sendung einen Teil des LKW – den restlichen Laderaum teilen sich ein bis zwei weitere Verlader auf derselben Route. Das senkt die Kosten gegenüber der Komplettladung deutlich, kommt aber ohne den mehrfachen Depot-Umschlag des Sammelguts aus. EU Sped fährt Teilladungen deutschland- und EU-weit ohne Zollformalitäten zum Festpreis.

Verladehof mit LKW aus der Luft

Die Teilladung schließt die wirtschaftliche Lücke zwischen Stückgutnetz und eigenem LKW: Wer 8 oder 12 Paletten verschickt, zahlt bei der Komplettladung für Laderaum, den er nicht nutzt – im Sammelgutnetz dagegen für jeden einzelnen Stellplatz plus Umschlagrisiko. Bei der Teilladung kombiniert EU Sped Ihre Sendung mit ein bis zwei weiteren Ladungen, die auf derselben Route liegen. Der LKW fährt die Ladestellen direkt an; Ihre Ware bleibt vom Beladen bis zum Abladen auf dem Fahrzeug, ein Depot sieht sie nie.

Leistungsumfang

  • Teilladungen von etwa 5 bis 20 Paletten bzw. 2,5 bis 12 Tonnen, auch Langgut und nicht stapelbare Ware
  • Abrechnung nach Lademetern oder Stellplätzen – Sie zahlen nur den belegten Laderaum
  • Deutschland- und EU-weite Relationen; im Binnenmarkt ohne Zollformalitäten
  • Beiladung auf bestehenden Routen: Als Direktfahrt-Spedition kennen wir laufende Relationen und finden passende Kombinationen
  • Upgrade jederzeit möglich: Wird der Termin kritisch, fahren wir dieselbe Sendung als exklusive Komplettladung

Ablauf

Sie melden Palettenzahl, Lademeter, Gewicht, Relation und Ihr Zeitfenster. Wir prüfen passende Routenkombinationen und nennen einen Festpreis mit realistischem Lieferzeitraum – typischerweise 1–2 Werktage innerhalb Deutschlands, 2–4 Werktage europaweit, abhängig davon, wie die Ladestellen auf der Route liegen. Das ist der ehrliche Kompromiss der Teilladung: Sie ist deutlich günstiger als das exklusive Fahrzeug, dafür richtet sich der Fahrplan nach zwei oder drei Ladestellen statt nach einer. Bei der Zustellung gilt wie immer: Ablieferbeleg, Statusmeldung, ein Ansprechpartner in der Disposition.

Typische Einsatzszenarien

  • Regelmäßige Zulieferung von 6–10 Paletten an einen Produktionsstandort
  • Maschinenteile oder Langgut, das im Stückgutnetz nicht handhabbar ist
  • Saisonware an den Handel, wenn die Menge für einen ganzen LKW nicht reicht
  • Exportsendungen ins EU-Ausland – ohne Zollformalitäten, ohne Grenzstopp

Abgrenzung: Wann LTL, wann nicht

Unter etwa 5 Paletten ist das Sammelgutnetz meist günstiger; ab etwa 20 Paletten oder 12 Tonnen lohnt die Komplettladung, die zudem maximale Termingenauigkeit bietet. Dazwischen liegt das LTL-Fenster – die Vergleichstabelle oben zeigt die Kriterien. Wichtig für empfindliche Ware: Anders als im Sammelgut wird bei der Teilladung nichts umgeschlagen; das Beschädigungsrisiko liegt nahe dem einer Direktfahrt. Der Festpreis richtet sich nach Lademetern, Gewicht, Relation und Zeitfenster. Haftung nach CMR, höhere Deckung auf Anfrage. Senden Sie uns Ihre Sendungsdaten über das Anfrageformular – Sie erhalten in kurzer Zeit ein Festpreis-Angebot, auf Wunsch im direkten Vergleich LTL vs. Komplettladung.

Teilladung im Vergleich zu Sammelgut und Komplettladung
KriteriumSammelgutTeilladung (LTL)Komplettladung (FTL)
Sendungsgröße1 Kollo bis ca. 5 Palettenca. 5–20 Paletten / 2,5–12 tBis 33 Paletten / ca. 24 t
Umschlag2–4 Depot-UmschlägeKeiner – Ware bleibt verladenKeiner
LaufzeitRegellaufzeit, 1–3+ Tage1–2 Tage DE, routenabhängigSchnellstmöglich, direkt
Flexibilität TerminGeringMittel (Route mit Partnerladung)Maximal
KostenGünstig bei KleinmengenDeutlich unter FTLFixpreis fürs ganze Fahrzeug

Häufige Fragen: Teilladung (LTL)

Was bedeutet LTL genau?

LTL steht für Less than Truck Load – eine Sendung, die nur einen Teil des LKW belegt. Der restliche Laderaum wird mit ein bis zwei weiteren Ladungen auf derselben Route kombiniert; die Kosten teilen sich entsprechend.

Worin unterscheidet sich die Teilladung vom Sammelgut?

Beim Sammelgut läuft die Ware über mehrere Umschlagdepots, bei der Teilladung bleibt sie durchgehend auf dem Fahrzeug. LTL ist dadurch schneller, schonender und besser terminierbar – bei größeren Mengen zudem günstiger pro Palette.

Wie lange dauert eine Teilladung?

Innerhalb Deutschlands typischerweise 1–2 Werktage, europaweit 2–4 Werktage – abhängig davon, wie die weiteren Ladestellen auf der Route liegen. Den realistischen Zeitraum nennen wir mit dem Angebot.

Ab welcher Menge lohnt sich eine Teilladung?

Als Faustregel ab etwa 5 Paletten oder 2,5 Tonnen. Ab rund 20 Paletten oder 12 Tonnen ist meist die Komplettladung wirtschaftlicher – und schneller, weil keine weiteren Ladestellen angefahren werden.

Ist meine Ware bei einer Teilladung sicher verstaut?

Ja. Die Ladungen werden getrennt gesichert und nicht umgeschlagen; das Beschädigungsrisiko liegt nahe dem einer exklusiven Direktfahrt. Nicht stapelbare oder empfindliche Ware geben Sie bitte in der Anfrage an.

Geht eine Teilladung auch ins EU-Ausland?

Ja, EU-weit ohne Zollformalitäten – die Fahrt läuft ohne Grenzaufenthalt. Für Drittländer wie die Schweiz oder UK organisieren wir die Zollabwicklung und kalkulieren die Mehrzeit ehrlich ein.

Teilladung (LTL) anfragen

Kontaktieren Sie unsere Disposition – Festpreis-Angebot in wenigen Stunden, 24/7 erreichbar.