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Kontraktlogistik – planbare Transportlogistik im Rahmenvertrag

Kontraktlogistik bedeutet, wiederkehrende Transport- und Logistikaufgaben vertraglich an einen Dienstleister auszulagern. EU Sped übernimmt Ihre regelmäßigen Relationen im Rahmenvertrag – mit reservierten Kapazitäten aus dem geprüften Frachtführernetz, festen Ansprechpartnern und einer vorab vereinbarten Festpreismatrix.

Lagerhalle mit Regalen in der Kontraktlogistik

Kontraktlogistik bezeichnet die vertraglich geregelte, langfristige Auslagerung von Logistikprozessen an einen spezialisierten Dienstleister. EU Sped übernimmt dabei als Spedition den Part, den wir am besten beherrschen: Ihre wiederkehrenden Transporte. Im Rahmenvertrag erhalten Sie reservierte Fahrzeugkapazitäten, eine vorab vereinbarte Festpreismatrix je Relation und einen festen Ansprechpartner in der 24/7-Disposition – europaweit und im EU-Binnenmarkt ohne Zollformalitäten. Lager- und Umschlagleistungen binden wir bei Bedarf über Partnerstandorte in das Konzept ein.

Was EU Sped in der Kontraktlogistik übernimmt

  • Feste Relationen und Linienverkehre: tägliche, wöchentliche oder bedarfsgesteuerte Touren zwischen Ihren Werken, Lagern und Kunden.
  • Reservierte Kapazitäten: zugesicherte Fahrzeuge auch in Spitzenzeiten wie Quartalsende oder Saisongeschäft.
  • Express-Backup: Direktfahrten als Ergänzung, wenn der Regelprozess nicht ausreicht – etwa bei der Just-in-Time-Versorgung der Produktion.
  • Lagerung und Umschlag: über Partnerstandorte in Deutschland und der EU, wenn Ihr Konzept Pufferflächen erfordert.
  • Reporting: vereinbarte Kennzahlen wie Termintreue und Schadenquote, regelmäßige Review-Termine.

Rahmenvertrag statt Einzelbeauftragung: die Vorteile

Wer regelmäßig versendet, verliert bei Einzelbeauftragungen Zeit und Planungssicherheit: Jede Anfrage muss neu angefragt, jeder Preis neu verhandelt werden – und in Hochphasen sind Fahrzeuge knapp und teuer. Ein Kontrakt dreht diese Logik um. Sie kalkulieren Ihre Frachtkosten über das Jahr mit festen Sätzen, haben Vorrang bei Kapazitätsengpässen und reduzieren den administrativen Aufwand auf ein Minimum. Gleichzeitig spielen sich Abläufe ein: Die eingesetzten Fahrer kennen Ihre Rampen, Ladehilfsmittel und Ansprechpartner, was Standzeiten und Fehlerquoten spürbar senkt. Im EU-Binnenmarkt kommt hinzu, dass keine Zollformalitäten die Taktung stören – feste Touren lassen sich grenzüberschreitend genauso zuverlässig planen wie innerdeutsch.

So entsteht Ihr Logistikkonzept

  • Analyse: Wir werten Ihre Sendungsstruktur aus – Relationen, Frequenzen, Mengen, Zeitfenster und Besonderheiten wie Gefahrgut oder Temperaturführung.
  • Konzept und Festpreismatrix: Sie erhalten ein Angebot mit festen Preisen je Relation und Fahrzeugklasse sowie definierten Service-Levels.
  • Pilotphase: Der Betrieb startet auf ausgewählten Relationen; Rampenabläufe, Avisierung und Dokumentation werden eingespielt.
  • Regelbetrieb mit Review: In regelmäßigen Terminen prüfen wir gemeinsam Kennzahlen, Mengenentwicklung und Optimierungspotenzial.

Steuerung über Kennzahlen

Damit ein Kontrakt über Jahre trägt, braucht er messbare Qualität. Zu Beginn vereinbaren wir gemeinsam die relevanten Kennzahlen – üblich sind Termintreue bei Abholung und Zustellung, Schadenquote, Reaktionszeit der Disposition und die Quote kurzfristig abgedeckter Zusatzbedarfe. Diese Werte werden je Relation erfasst und in den Review-Terminen offen besprochen: Läuft eine Relation schlecht, wird die Ursache analysiert und abgestellt; entwickeln sich Mengen anders als geplant, passen wir Kapazitäten und Preise strukturiert an. So bleibt die Zusammenarbeit auch nach der Anlaufphase überprüfbar – für beide Seiten.

Für wen sich Kontraktlogistik eignet

Typische Nutzer sind produzierende Unternehmen mit regelmäßigen Zulieferverkehren – etwa in der Automotive-Branche –, Händler mit Filialbelieferung sowie Maschinen- und Anlagenbauer mit planbaren Lieferzyklen. Als Faustregel gilt: Ab etwa fünf bis zehn wiederkehrenden Sendungen pro Woche auf denselben Relationen lohnt sich die Prüfung eines Rahmenvertrags. Und der ehrliche Gegencheck gehört dazu: Unregelmäßiger Ad-hoc-Bedarf ist im Spotgeschäft mit Festpreis je Fahrt meist besser aufgehoben – auch das bieten wir, ohne Vertragsbindung.

Kosten und Vertragsgestaltung

Die Kostenstruktur richtet sich nach Sendungsvolumen, Relationen, Fahrzeugklassen und Zusatzleistungen wie Lagerung oder Express-Backup. Üblich sind Laufzeiten von 12 bis 36 Monaten mit Mengenkorridoren statt starrer Abnahmepflichten – so bleibt das Modell auch bei schwankender Auslastung fair. Welche Faktoren die Transportpreise generell bestimmen, zeigt unsere Übersicht zu den Transportkosten. Für ein konkretes Konzept genügt uns eine einfache Auswertung Ihrer Sendungen der letzten drei bis sechs Monate – etwa als Tabelle mit Datum, Relation, Gewicht und Palettenzahl. Daraus erkennen wir Bündelungspotenziale und Relationen, auf denen sich feste Kapazitäten wirklich rechnen, und legen Ihnen ein belastbares Angebot vor.

Spot-Transport, Rahmenvertrag und Kontraktlogistik im Vergleich
KriteriumSpot-TransportTransport-RahmenvertragKontraktlogistik
Laufzeiteinzelfahrtbezogentypisch 6–24 Monatemehrjährig
PreismodellFestpreis je FahrtFestpreismatrix je RelationLeistungspauschalen inkl. Zusatzservices
Kapazitätnach Marktverfügbarkeitreservierte Kapazitätendedizierte Fahrzeuge, ggf. Lagerflächen
Geeignet fürAd-hoc- und Einzelbedarfregelmäßige Relationenausgelagerte Logistikprozesse

Häufige Fragen: Kontraktlogistik

Ab welchem Sendungsvolumen lohnt sich Kontraktlogistik?

Als Faustregel: ab etwa fünf bis zehn wiederkehrenden Sendungen pro Woche auf denselben Relationen. Darunter ist die Einzelbeauftragung zum Festpreis je Fahrt meist wirtschaftlicher.

Betreibt EU Sped eigene Lagerhallen?

Lager- und Umschlagleistungen binden wir über geprüfte Partnerstandorte in Deutschland und der EU in Ihr Konzept ein. Die Transportorganisation und die Gesamtkoordination liegen durchgehend bei EU Sped.

Wie flexibel ist ein Rahmenvertrag bei schwankenden Mengen?

Wir arbeiten mit Mengenkorridoren statt starrer Abnahmepflichten. Innerhalb des vereinbarten Korridors gelten die festen Preise; bei deutlichen Strukturänderungen wird die Matrix im Review-Termin angepasst.

Was passiert bei kurzfristigen Bedarfsspitzen?

Reservierte Kapazitäten decken den Regelbedarf ab; für Spitzen ergänzen wir Express-Direktfahrten aus der 24/7-Disposition. Vertragskunden haben dabei Vorrang bei der Fahrzeugzuteilung.

Wie schnell kann der Regelbetrieb starten?

Nach Analyse Ihrer Sendungsdaten liegt ein Konzept mit Festpreismatrix in der Regel innerhalb weniger Werktage vor. Die Pilotphase auf ersten Relationen startet üblicherweise zwei bis vier Wochen nach Beauftragung.

Für welche Unternehmen ist das Angebot gedacht?

EU Sped arbeitet ausschließlich B2B – für Industrie, Handel, produzierendes Gewerbe, Vereine und Behörden. Privatkundengeschäft führen wir nicht durch.

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