Griechenland ist EU-Binnenmarkt – verzollt wird nichts. Die Besonderheit liegt in der Geografie: Auf dem Landweg trennt der Nicht-EU-Westbalkan Griechenland vom übrigen Unionsgebiet. EU Sped plant deshalb für jede Sendung das passende Routing: die schnelle Balkanroute über Serbien und Nordmazedonien mit Transitverfahren oder die durchgehend im EU-Raum bleibende Kombination aus Landweg und Adria-Fähre ab Italien. In beiden Fällen gilt: Direktfahrt ohne Umladung, geprüfte Frachtführer, Festpreis vorab – ausschließlich B2B.
Zwei Routen nach Griechenland
- Balkanroute (Landweg): Berlin–Budapest–Belgrad–Skopje–Thessaloniki, ca. 2.000 km. Schnellste Option; da Serbien und Nordmazedonien keine EU-Mitglieder sind, läuft die Ware dort im Transitverfahren unter Zollverschluss – verzollt wird nichts.
- Adria-Fähre: Landweg nach Ancona, Bari oder Brindisi, dann RoRo-Fähre nach Igoumenitsa oder Patras. Die Sendung bleibt durchgehend im EU-Raum; wirtschaftlich vor allem für Süd- und Westgriechenland.
Leistungen für Ihren Griechenland-Transport
- Express-Direktfahrt mit 2-Fahrer-Besatzung; Thessaloniki in 3, Athen in 3–4 Werktagen
- Komplett- und Teilladungen inklusive Fährbuchung und Transitdokumenten
- Kühltransporte für Lebensmittel und Pharma – im Sommer mit lückenloser Kühlkette
- Anlieferung an Häfen (Piräus, Thessaloniki), Werke, Lager und Inselverkehre via Fähr-Vorlauf
- Haftung nach CMR; höhere Deckung auf Anfrage
Praxiswissen: Transit, Sommerhitze, Häfen
Auf der Balkanroute entscheidet die Grenzlage: Die Übergänge Horgoš/Röszke und Evzoni sind leistungsfähig, können zur Ferienzeit aber Wartezeiten aufbauen – unsere Disposition beobachtet die Lage und weicht bei Bedarf auf die Fähre aus. Bei Sommertemperaturen über 40 °C fahren temperatursensible Waren grundsätzlich im Thermoauflieger. Für Container-Vor- und Nachläufe rund um Piräus, den größten Containerhafen des östlichen Mittelmeers, stimmen wir Slots und Referenzen vor Abfahrt ab. Wie Transitverfahren formal funktionieren, erläutert der Ratgeber Zollabwicklung beim EU-Transport.
Typische Sendungen sind Maschinen- und Anlagenteile, Konsumgüter für den Handel, Hotel- und Gastronomieausstattung zur Saisonvorbereitung sowie Messegut. Fragen Sie Ihren Griechenland-Transport unverbindlich an – Sie erhalten kurzfristig ein Festpreis-Angebot inklusive Route-Empfehlung.
Fähre oder Landweg: zwei Wege nach Griechenland
Für Griechenland-Transporte gibt es zwei bewährte Routenführungen: den reinen Landweg über Österreich/Ungarn, Serbien und Nordmazedonien – mit kurzen Transit-Abfertigungen an den Nicht-EU-Grenzen des Westbalkans – oder die Fährverbindung von Ancona bzw. Bari nach Igoumenitsa oder Patras. Die Adria-Fähre spart Fahrkilometer und Lenkzeit, ist aber von Abfahrtsplänen und Saisonauslastung abhängig; im Sommer empfiehlt sich eine frühzeitige Stellplatz-Reservierung. Unsere Disposition wählt die Variante, die zu Ihrem Termin und Budget passt, und kalkuliert Fähre oder Landweg transparent in den Festpreis ein.